PAMELA HELMER
VERLEGEN IN KORBACH
Texte und Bilder aus 30 Jahren Verlagsgeschichte
Geschichten, Gedichte und Bilder aus Büchern,
die im Laufe von dreißig Jahren fast alle in Korbach
und Umgebung entstanden sind; Erinnerungen
an Begegnungen und Erlebnisse; Früchte einer
inspirierenden und manchmal herausfordernden
Tätigkeit. Dieser kleine Band – man könnte ihn als
Festschrift bezeichnen – enthält all das und
repräsentiert doch nur den Ausschnitt einer Fülle
unterschiedlichster Veröffentlichungen im
Pamela Helmer Verlag.
ARNO SCHMIDT
PAVANE
GEDICHTE - REFLEXIONEN
in seinen in mehr als fünf Jahrzehnten entstan-denen Gedichten begreift und vermittelt Arno Schmidt (geboren 1934) sein Erleben und seine Einsichten. Im lyrischen Wort widmet sich der Autor der
Natur, Antike, Historie, insbesondere der Zeit-geschichte, Politik, Kunst und Glauben.
Arno Schmidt ist pensionierter Universitätsprofessor und verbrachte als Enkel des letzten Weimarer Hofbäckers seine Kinder- und Jugendjahre in der Klassikerstadt direkt gegenüber dem
Goethehause. Dort erlebte er den Zweiten Weltkrieg, verfolgte als Augenzeuge die Bombar-dierung Weimars und sah das Konzentrationslager Buchenwald unmittelbar nach der Befreiung. Diese
dramatischen Eindrücke verarbeitete er in vielen seiner Gedichte. "Pavane" ist nach "Schweigende Apfelblüten" der zweite Lyrikband.
Mit Bildern von Ernst Marow und Hans Trimborn Titelbild von Ernst Marow: Wasser der Frühe
PAMELA HELMER
"GÄSTE IN MEINEM LEBEN"
BEGEGNUNGEN ,ERINNERUNGEN,
BÜCHER UND TRÄUME
Mit den Jahren ist der Schatz meiner Erinnerungen gewachsen. Da gab es Begegnungen mit Menschen, die mich beeinflusst haben, Bücher, die zu Lehrern und Ratgebern wurden und Träume, die mir Erkenntnisse vermittelten. Ich nenne sie Gäste.
Sie sind in mein Leben eingekehrt und ließen mich anders zurück, als sie mich vorgefunden haben.
Wenige Jahre vor ihrem Tod hat Gisela Smith, geb. Drescher, ihre Erinnerungen an die Flucht von Breslau nach Korbach und die ersten Nachkriegsjahre aufgeschrieben: Der Aufbruch im Januar 1945 in einem grausamen Winter; die Stationen auf dem Weg gen Westen; die Ankunft in Arolsen, wo die Familie nachts in den Geschäftsräumen einer Bank schlafen musste und dann die Möglichkeit, in Korbach kleine Zimmer zu beziehen; die Hungerzeit vor der Währungsreform; der berufliche Neubeginn des Vaters in seinem Handwerk als Metzgermeister; die Verwurzelung in der neuen Heimat und schließlich die Erkenntnis: „Ich glaube wirklich, dass jemand von oben uns auf unserer Reise leitete. Wir entkamen rechtzeitig, kamen genau zum richtigen Zeitpunkt an einem besonderen Ort an. Und wenn alles hoffnungslos erschien, kam jemand des Wegs daher und streckte uns eine helfende Hand entgegen, die uns die kleine Chance bot, am nächsten Tag zu überleben.“ – Erinnerungen einer Zeitzeugin mit wachen Augen und ungetrübtem Gedächtnis.
Eine Gedichtsammlung, die zwischen 1963 und 2006 entstanden ist. Sie enthält u. a. die Gedichte der ersten beiden Bände, die inzwischen vergriffen sind, dazu viele neue Gedichte. Sie erzählen vom Wechsel der Jahreszeiten, von Erinnerungen, Glück und Trauer, von Reisen nach Südtirol und Italien, von Erschütterungen der Seele und Hoffnungszeichen.
„Immer wenn ich eine Katze seh … Die andere Geschichte“ ist die Fortsetzung der im Jahre 2000 erschienenen Lebenserinnerungen von Irene Pilger. Ging es im ersten Buch um die Kindheit in der Nachkriegszeit, so schildert die Autorin in dem Nachfolgeband ihre Teenagerzeit in den Fünfzigern. Sie erzählt von der Fußballweltmeisterschaft, dem ersten Besuch in der Eisdiele, Klassenfahrten in den Odenwald und ins Ruhrgebiet und natürlich wieder von Katzen, die sie auch durch diese Lebensphase begleitet haben.
Im Jahre 2002 hat der Pamela Helmer Verlag Waldecker Autoren und Zeichner aufgefordert, kurze Texte und Grafiken einzureichen, von denen die besten dann in einem „Waldecker Lesebuch“ veröffentlicht würden. Über 50 Personen haben Gedichte, Geschichten und Bilder eingereicht, von denen viele in dem Buch unter verschiedenen Themen zusammengefasst wurden, z.B. „Begegnungen“, „Jahreszeiten“, „Irrtümer“ und viele andere. Ein bunter Strauß versammelt sich in dem 124 Seiten umfassenden Buch.
Josefine würde gerne ein bisschen zaubern können – so wie David Copperfield. Sie lernt Max, einen Zauberkünstler, kennen, der ihr Privatstunden gibt. Er zeigt ihr Tricks altägyptischer Zauberer, mittelalterlicher Taschenspieler und moderne Kunststücke. Und Josefine lernt Cornelius, den Neffen von Max kennen, in den sie sich bald verliebt. Doch dann geraten die beiden in einen Strudel von Ereignissen, die sie in eine gefährliche Lage bringen.
Der kleine August aus Hall bei Innsbruck liebt den großen, bunten Ofen, der durch Zufall in den Besitz seiner Familie gekommen ist. Doch sein Vater braucht dringend Geld und verkauft den Ofen an zwei Händler, die diesen nach München mitnehmen wollen. Und so beschließt August, den Ofen heimlich zu begleiten. Die märchenhafte Novelle entführt den Leser in ein nächtliches Antiquitätengeschäft und an den Hof von Ludwig, dem Bayernkönig.
