Predigtreihe über das Apostolische
Glaubensbekenntnis
Das apostolische Glaubensbekenntnis verbindet Christen unterschiedlicher Kirchen,
Glaubensgemeinschaften, Länder und
Sprachen seit vielen Jahrhunderten.
Das Apostolikum – wie es auch genannt wird – formuliert die wesentlichen Glaubenssätze der Christenheit. Es macht den Glauben konkret.
In einer Predigtreihe haben Edgar Daub, Wilfried Führer und Guntram Schindel die wichtigsten Aussagen dieses Bekenntnisses für Menschen unserer Zeit ausgelegt.
Fragen und Gedankenanstöße, die sich an einige der Predigten anschließen, laden zur persönlichen Reflexion und zum Gespräch über die christlichen Glaubenssätze in Gruppen ein.
Spuren einer Zeitreise
Irene Pilger, Kommunalpolitikerin und ehemalige Studienrätin der Korbacher Alten Landesschule, hat ihr sechstes Buch herausgebracht. In dem 84-seitigen Band „Unterwegs in Raum und Zeit“ erinnert sich die Autorin, die mit ihren bisherigen autobiografischen und lyrischen Werken weit über Korbach hinaus bekannt geworden ist, an Menschen, Erlebnisse, Eindrücke und Reisebilder, die Spuren bei ihr hinterlassen haben, Spuren, die zu Gedichten und Geschichten geworden sind. Die Texte sind zu verschiedenen Themenkreisen zusammengefasst, z.B. „Unterwegs auf heimatlichen Straßen“ oder „Gedanken und Gedenken“. Darin erzählt Irene Pilger von Begegnungen, die sich tief in ihr Gedächtnis eingegraben haben, ebenso wie von Begebenheiten, die zum Schmunzeln einladen – wie von den vergeblichen Versuchen, einen Krimi zu schreiben oder von einer unfreiwilligen Attacke auf einen Weihnachtsbaum.
Als ich vor fast 30 Jahren dieses Buch schrieb, bin ich tief eingetaucht in den Brunnen unserer Vorgeschichte und in die Welt von Mythen, Märchen und Träumen. Eingebettet in die Geschichte zweier Liebender, die durch Neid und Intrigen getrennt werden und durch Leid und schwere Prüfungen schließlich über sich selbst hinauswachsen, erzähle ich eine Geschichte über die Kunst des Brettchenwebens. Gleichzeitig verwebe ich das Schicksal meiner Helden mit Märchen, Mythen und Träumen. So entsteht aus vielen bunten Fäden am Ende ein Muster, in dem sich alles ineinanderfügt: Liebe und Neid, Verrat und Zerbruch, Erfindungsgeist und Geschicklichkeit, Mut und Weisheit und eine tiefe, heilsame Gerechtigkeit.
Ich bin dankbar, diesen Roman nun endlich veröffentlichen zu können.
Martin Lenz erzählt aus 35 Jahren Lehrtätigkeit
am Korbacher Gymnasium Alte Landesschule.
Er erzählt von Mädchen und Jungen, Eltern
und Kindern, ehemaligen Schülern und Kollegen, von Abenteuern auf Klassenfahrten und wie sich die Zeiten wandelten. Erheiternde, kuriose, nachdenklich machende Erinnerungen verbinden sich zu einem farbenfrohen Gewebe.
Gedichte und biographische Notizen
Ein Traum
In einem Traum
sah ich einen Baum
der Sonnen als Früchte trug
und ich pflückte die Sonnen
einen Rucksack voll
und schenkte sie weiter
Eine gab ich Ali
eine Maryam, die blind ist
und eine der alten Frau auf der Bank
Eine gab ich dem Kind
das gerade Tauben fütterte
und eine den Männern
die in einer engen Zelle saßen.
